1999

17
Dezember
1999

25.000 Samen sollen Ondangwa helfen

Bäume pflanzen ist in Namibia wieder "in"

Weilheim - Den katastophalen Folgen von Abholzung und Überweidung in Namibia haben sich die Umweltschützer von "Bäume für Menschen" mit Sitz in Weilheim angenommen. Die Öko-Initiative startete vor vier Monaten ein Baum-Projekt in Ondangwa im Nordwesten des Landes. 25.000 neue Bäume wurden ausgesetzt. Die erste Bilanz ist positiv: Die Bevölkerung würde das Projekt akzeptieren, Bäume pflanzen in Ondangwa sei wieder "in".
Die Vegetation in Ondangwa präsentiert sich in einem erbärmlichen Zustand, klagen die Umweltschützer. Durch Abholzung und Überweidung sei der Wald weitgehend verschwunden. Die Folgen: Die Armut nimmt zu, die Wasserrreserven werden geringer, die Weideflächen verschwinden. Der unbedeckte Boden sei der Erosion schutzlos preisgegeben.

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16
September
1999

Bäume gegen Wüste

"Hilfe zur Selbsthilfe" heißt die Devise für viele Organisationen, die in der dritten Welt Entwicklungsarbeit leisten - so auch für den bayerischen Verein "Bäume für Menschen - Trees for the World". In Namibia hat er bereits eine Baumschule aufgebaut, weitere sollen folgen. Mit einem Netzwerk solcher Einrichtungen will der Verein das Land mit Obst- und Nutzbäumen wieder aufforsten. Das ist auch dringend notwendig. Denn wo einst trockener Savannenwald die Landschaft prägte, ist die Gegend heute entwaldet und trostlos. An diesem Zustand sind die Menschen selbst schuld. Jeden Baumstamm haben sie agbeholzt und als Brennholz genutzt. Das war zwar schon jahrtausendelang gang und gäbe, doch früher zogen sie als Nomaden umher. Die Vegetation konnte sich nach ihrem Abzug in Ruhe wieder erholen. Seitdem die Bevölkerung sesshaft ist, bleibt der Natur keine Atempause mehr. Weitere Informationen gibt es von "Bäume für Menschen", Rathausplatz 6 in 82362 Weilheim.

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12
August
1999

Bäume gegen Wüste

Projekt hilft Menschen in Namibia

Ausgetrockneter Boden und verkrüppelte Baumreste - im Norden Namibias, wo ursprünglich trockener Savannenwald die Landschaft bestimmt hat, erstreckt sich jetzt eine trostlose Gegend.
In diesem Ödland soll ein Netzwerk von Baumschulen die Aufforstung vorantreiben. Die Idee dazu stammt aus Deutschland. Der Weilheimer Versicherungskaufmann Gottfried Brenner hat vor fünf Jahren die Organisation "Bäume für Menschen - Trees for the World" gegründet.

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06
August
1999

Projekt trägt erste Früchte

Gottfried Brenner hat's geschafft: Pflanzaktion in Namibia gestartet

Weilheim/Ondangwa - Ausgetrockneter Boden, verkrüppelte Baumreste, bis zu zehn Kilometer lange Fußmärsche zum Holzvorrat holen: in einer Gegend im Nordwesten Namibias, die auf den ersten Blick richtig trostlos wirkt, entsteht derzeit die erste Mutterbaumschule. Initiator dieses Projektes ist der Weilheimer Gottfried Brenner.
Die Fördergemeinschaft "Bäume für Menschen - Trees for the World e.V." hat ihren Sitz in Weilheim (wir berichteten). Das Umweltprojekt verfolgt das Ziel, in entwaldeten Regionen Südwestafrikas sogenannte Mutterbaumschulen zu errichten, aus denen später ein Netzwerk kleiner örtlicher Baumschulen entstehen soll. In Ondangwa, einer waldlosen Region im Nordwesten Namibias, wurde der Anfang gemacht.

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01
Juli
1999

Bäume für Menschen: erstes Ziel erreicht

Mutterbaumschule in Namibia nahm Betrieb auf

Weilheim - Seit er 1996 sein Projekt "Bäume für Menschen - Trees for the World" Weilheims Stadtrat vorgestellt hat, hat Gottfreid Brenner beharrlich sein Ziel verfolgt, in Namibia eine Mutterbaumschule einzurichten; nun hat er es erreicht: Die ersten Bäume, vom Forstamt Grootfontein gespendet, sind gepflanzt, die Gebäude errichtet, teilte er nun der ganzen Welt via Internet mit. Seit Mitte Juni ist die Mutterbaumschule in Ondangwa im Nordwesten Namibias demnach in Betrieb.

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01
Mai
1999

Bäume für Menschen baut Mutterbaumschule

DUH-Aktion Lebendige Wälder in Namibia erfolgreich

Übernutzung hat in weiten Teilen Namibias zu einer Versteppung geführt. Brennstoffbedarf und zu intensive Beweidung haben den regengrünen Trockenwald insbesondere im armen Nordwesten Namibias verschwinden lassen. Hier setzen die Aktivitäten der von der Deutschen Umwelthilfe unterstützten Umweltorganisation Bäume für Menschen - Trees for the World e.V. an. Durch Baumschulen und Umweltbildung sollen wieder Wälder etabliert und die wirtschaftliche Situation der einheimischen Ovambo verbessert werden.

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