2007

20
September
2007

Eine Welt für alle Welten in Hohenpeißenberg

Hohenpeißenberg - Es gab eine christliche Welt, die Kinderwelt, die Welt der Steine, die Dritte Welt, die Finanzwelt... "Es gibt so viele Welten, jede sieht anders aus", sagt Pfarrer Johannes Neudecker zum Hohenpeißenberger "Tag der Welt-an-Schauung". An diesem durfte sich jede Welt präsentieren, und so gleich der Kirchplatz einem Bazar, wo die Händler ihre Ware feil anboten.

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09
Juni
2007

"Rasenmähen im Schulwald"

Kürzlich war es endlich so weit: Die Jugendgruppe GreenCrossforNature.com konnte bei ihrem 14-tägigen Zusammentreffen endlich dem wuchernden Rasen im Schulwald am Naturfreundehaus Herr werden.
Nachdem die Jugendgruppe zunächst am Projekt "Rasenmähen" scheitern musste, da es ein Ding der Unmöglichkeit war, dies mit einfachen, herkömmlichen Gartengeräten zu bewerkstelligen, konnte sich die ganze Gruppe jetzt umso mehr freuen, als  die Firma Endress und Reiser GmbH und Co. KG aus Weilheim sich bereit erklärte, einen geeigneten Mäher zur Verfügung zu stellen.

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30
April
2007

Endlose Leiden im Krieg

Gedenken an Penzberger Mordnacht vor 62 Jahren

Penzberg - Kinder als Opfer des Nationalsozialismus und als Opfer des Krieges: Sie standen heuer thematisch im Mittelpunkt der Gedenkfeier, die Jahr für Jahr am 28. April an die Penzberger Mordnacht erinnert. Penzberger Gymnasiasten der Klasse 8e trugen dazu Texte vor, musikalisch begleitet von Gleichaltrigen. Zuvor gedachten viele Penzberger am Friedhof jener 16 Büürger, die vor nunmehr 62 Jahren von Nazi-Schergen umgebracht worden waren. "Die Erinnerung an sie wach halten", sei der Sinn des Gedenkkonzerts, sagte Günther Pfannkuch in der gut besuchten Grundschulaula an der Südstraße. "Für die heutige Zeit und mit den Mitteln der heutigen Zeit."

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25
April
2007

Mit der Familie in einer Wellblechhütte

David ist wieder zuhause, zuhause in Namibia. Augenblicklich lebt er mit seinem Vater, seiner Mutter und einem seiner Brüder in einer Wellenblechhütte im Windhoeker Wohnviertel Okuryangava. Dort hat ihn der Reporter Dirk Heinrich besucht, der bei der "Allgemeinen Zeitung" arbeitet. Heinrich hat einen David angetroffen, den er so charakterisiert: Er war sehr viel fröhlicher und aufgeschlossener als bei dem Besuch in Murnau.
In der Unfallklinik von Murnau war der bei einem Brand schwer verletzte David so weit an seinen Händen und Armen wieder hergestellt worden, dass er diese nun wieder bewegen und teilweise zum Arbeiten einsetzen kann. Die Operationen seien schmerzhaft gewesen, berichtet er.

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13
April
2007

Fax von Schwester Augusta

Lieber Herr Brenner
Heute will ich Ihnen einen kurzen Bericht über David geben. Glücklicherweise ist nicht viel zu berichten. Die Wunden sind alle zu seit Dienstag. Wir haben sie 3 mal mit caustic Stift behandelt, das hat geholfen. Nun ist er in Behandlung bei der Physiotherapeutin, eine sehr nette deutsche Dame. Er war heute das 2. Mal dort und sie sagte, die Bewegungen von den Armen sind schon besser und David lässt auch mehr mit sich machen. Wahrscheinlich hat er ein bisschen Angst vor den Übungen. Er weiß, dass er üben muss. Frau Roland, die Physiotherapeutin sagt, von den Schultern bis zu den Handgelenken lässt sich viel machen, aber die Finger sind ein großes Problem. Ich erkundigte mich auch wegen Interplast. Sie sollten am 23.03.07 gekommen sein, sind aber nicht in Windhoek aufgetaucht. Ein Dr. Gärtner wusste das, mehr Information erhielt ich nicht. David muss bestimmt noch ein paar Wochen hier bleiben wegen der Physio. Er kann nicht ins Ovamboland zu seiner Mutter, obwohl er das gerne möchte. Dr. Gärtner kennt eine Person in Murnau !! die mit Interplast zu tun hat. Ich kenne den Dr. Gärtner von früheren Jahren; er kam manchesmal hierher zum Operieren. Dr Shiimi ist nicht zu erreichen. Leider ist sie nie da, wenn ich sie suche. Sie könnte mehr über die Besucherärzte wissen.
Soviel für heute. Wenn ich mehr weiß, bzw. wenn Sie von Interplast irgendetwas wissen, dann lassen Sie uns hören. Davids Telefonnummer ist: 0813310657.
Herzliche Grüße und alles Gute

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03
April
2007

Mit dem Taxi ins Krankenhaus

Windhoek - Nach mehreren Operationen und Hautverpflanzungen an der Hand und am Ellenbogen in der Unfallklinik Murnau in der Nähe von München, kam der 14-jährige David Halupe am 24. März dieses Jahres wieder in Windhoek an.

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23
März
2007

David ist wieder daheim

David Halupe trat am vergangen Freitag die lang ersehnte Heimreise nach Namibia an

Am vergangen Freitag war es für David soweit. Die lang ersehnte Heimreise, vom Münchner Flughafen aus, war in Erfüllung gegangen. Gottfried Brenner von Bäume für Menschen - Trees for the World sowie seine letzte Pflegemutter Sandra Erling und weitere Betreuer, die dem Jungen mittlerweile ans Herz gewachsen waren, brachten David zum Airport.
Begleitet und betreut wurde der Junge, während des zehnstündigen Fluges, von einer extra dafür eingeteilten Stewardess der LTU. Zwei Sitze und sogar ein separater Schlafplatz standen für ihn bereit. Seine Gefühle beim Abschied waren allerdings gemischt, er wurde immer stiller. Erste Anlaufstation in seiner Heimat Namibia war das katholische Hospital der Tutzinger Schwestern in Windhoek.

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22
März
2007

Katholische Schwestern kümmern sich um David

Heimreise für UKM-Patienten gut verlaufen

Murnau - Endlich war der große Tag für den 14-jährigen David Halupe aus Namibia gekommen: Die lang ersehnte Heimreise vom Flughafen aus ging endlich in Erfüllung. Wie bereits berichtet, war der Bub, der schwerste Verbrennungen erlitten hatte, mehrmals in der Murnauer Unfallklinik von Spezialisten behandelt worden. Gottfried Brenner von der Hilfsorganisation "Bäume für Menschen - Trees for the World" sowie Davids Pflegemutter Sandra Erling und weitere Betreuer brachten sie zum Flughafen.

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21
März
2007

Abschied am Flughafen

David flog Freitag in Richtung Heimat

Weilheim/München - Abschied nehmen von Deutschland, von Gottfried Brenner und allen, die ihm halfen, hieß es für den 14-jährigen David Halupe aus Namibia. Nach drei Monaten Aufenthalt in der Region Weilheim und mehreren Operationen im UKM flog der bei einem Brand schwer verletzte David Richtung Heimat. In Windhuk wurde er inzwischen von Schwester Augusta von den Tutzinger Missionsbenediktinerinnen empfangen.
Vier bis sechs Wochen wird er im dortigen Krankenhaus verbringen müssen. Seine Freude ist jedoch groß, wird er doch in Windhuk seine Mutter und seine jüngste Schwester endlich wieder sehen.

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17
März
2007

David ist abgereist

Namibischer Bub wird in Krankenhaus in Windhuk weiterbehandelt

Weilheim - David ist in seine Heimat zurückgekehrt. Der 14-jährige, bei einem Brand schwerst verletzte und im UKM operierte Bub hat am Freitag in München das Flugzeug Richtung Windhuk bestiegen.
Wie der Weilheimer Gottfried Brenner, Initiator der Spendenaktion "Hilfe für David", bei einem Pressegespräch erklärte, seien Davids starkes Verlangen, wieder nach Hause zu kommen, sowie "der Druck von Leuten, die ihn besucht haben", ausschlaggebend für den kurzfristig angesetzten Rückflug gewesen.

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17
März
2007

David kehrt heim

Weilheim - Der für sein Alter klein gewachsene David kann die verkrüppelten Hände wieder bewegen und einen Stift halten; die Wunden am Kopf sind gut verheilt. Bis der Bub zu seiner Familie zurückkehren kann, wird jedoch laut Brenner ein vier- bis sechswöchiger Aufenthalt im Katholischen Krankenhaus in Windhuk notwendig sein.
Schwester Augusta wird dort dafür Sorgen, dass David in einem Therapiezentrum konsequent Fingergymnastik betreibt. Am 2. Dezember 2006 hatte Gottfried Brenner von der Organisation "Bäume für Menschen - Trees for the World" seinen Schützling in Empfang genommen.

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17
März
2007

Spende

Weilheim - Bei der schulinternen Computermesse "FOSBit" haben die FOS- und BOS-Schüler in Weilheim mit Kuchenverkauf und Spenden 120 Euro eingenommen und dieses Geld der Aktion "Hilfe für David" zukommen lassen. Wie berichtet, wurde der Bub aus Namibia bei einem Brand in seiner Hütte schwerst verletzt. Gottfried Brenner von der Organisation "Bäume für Menschen - Trees for the World" holte den 14-jährigen zur medizinischen Behandlung ins Oberland. Um später einmal ein einigermaßen selbständiges Leben führen zu können, wurde David im UKM bereits mehrmals operiert.

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16
März
2007

David fliegt heute wieder in seine Heimat

Der 14-jährige Bub aus Namibia soll nun daheim weiter behandelt werden

Weilheim - Seit 2. Dezember vorigen Jahres ist der 14-jährige David Halupe aus Namibia im Landkreis. Nach mehreren Operationen an der Hand und am Ellenbogen sowie Hautverpflanzungen in der Unfallklinik Murnau (UKM) fliegt der bei einem Brand schwer verletzte Bub heute in seine Heimat zurück.
In Windhoek wird er allerdings wieder ins Krankenhaus müssen, doch am Sonntag wird er erst einmal seine Mutter und seine kleine Schwester wieder sehen. Davids Augen beginnen zu leuchten, wenn er an seine Heimat denkt, er kann sie kaum erwarten.

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15
März
2007

Vier Operationen hinter sich gebracht

David reist wieder zurück nach Windhuk - Benefizkonzert

Murnau - Mit großen, ausdrucksvollen Augen schaut David Halupe (14) aus einem kleinen Dorf in Namibia in die Welt. "Der treuherzige, bittende Blick dieses Jungen hat sofort mein Herz berührt, bekannte Gottfried Brenner, Gründer und Leiter der international tätigen Organisation "Bäume für Menschen" aus Peißenberg, bei einer Benefizveranstaltung im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum.
Beim Brand einer Hütte in seinem Heimatdorf Ondangwa hatte David rund 60 Prozent seiner Haut verloren, seine Hände waren steif und verkrüppelt - für das kleine Buschkrankenhaus, in dem ihn Brenner entdeckte, ein hoffnungsloser Fall.

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14
März
2007

Schüler spenden und heute ein Benefizkonzert

Weilheim/Murnau - 120 Euro nahmen Schüler der Fachoberschule bei der "FOSBit" durch den Verkauf von Kuchen ein. 120 Euro, die sie dem schwer verletzten David aus Namibia zukommen lassen, der derzeit im Oberland behandelt wird. Am heutigen Dienstag findet zudem um 19 Uhr im Murnauer Kultur- und Tageszentrum ein Benefizkonzert für den Buben statt. Werner Glaser spielt Pianomusikgeschichte. Schlagerstar Michael Holm, der das Konzert in Tutzing besuchte, ist begeistert. "Ein schönes Konzert", so sein Resümee.

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